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Leitbild der Abteilung Meslek Evi - Berufsförderung:

Prämisse zum Menschen- und Gesellschaftsbild unserer Einrichtung:
Berufsförderung versteht sich als ein Beitrag zur gesellschaftlichen Integration von Menschen nichtdeutscher Herkunftssprache in die multikulturelle und mehrsprachige Gesellschaft der Bundesrepublik Deutschland.
  • Das Projekt Meslek Evi - Berufsförderung erteilt seit 1989 ausbildungsbegleitenden Unterricht. Ging man derzeit davon aus, dass Lernförderung für Menschen nichtdeutscher Herkunftssprache ein pädagogisches Angebot darstellt, das zeitlich befristet ist, da eine Integration der nachfolgenden Generationen zu erwarten ist, so zeigt sich heute, dass diese gesellschaftspolitische Erwartung nicht realisiert wurde.
  • Nach wie vor sind Lernende nichtdeutscher Herkunftssprache in Deutschland eine soziale und bildungsmäßig benachteiligte Bevölkerungsgruppe.
  • Aufgrund der aktuellen Bildungs- und Ausbildungssituation ist Menschen nichtdeutscher Herkunftssprache und vor allen Dingen Frauen mit Migrationshintergrund der Zugang zum Arbeitsmarkt erschwert.
  • Daraus stellt sich für die Einrichtung Meslek Evi Berufsförderung die Herausforderung, einen Beitrag zur Verbesserung der beruflichen Situation und Chancengleichheit von Benachteiligten mit Migrationshintergrund zu leisten.
  • In diesem Sinne sehen wir Berufsförderung als einen Beitrag zur Integrationsförderung.
  • Unser Leitbild wird davon bestimmt, dass Chancengleichheit nicht allein durch Gleichbehandlung zu erreichen ist. Vielmehr führt Gleichheit in vielen Fällen zu potenzieller Ungleichheit und struktureller Benachteiligung.
  • Die Inhalte des Leitbildes sollen sich in unserem pädagogischen und unterrichtlichen Handeln wiederfinden.
Dazu gehören:
  • Empathie als Fähigkeit sich in den Lernenden und seine Denkweisen hineinzuversetzen
  • Sprache und sprachliche Äußerungen in ganzheitlichen Bezügen zu sehen und dies in sprachfördernden Impulsen aufzunehmen
  • Interkulturelle Kompetenz als Wissen und Bewusstheit im Umgang mit anderen kulturellen Gewohnheiten und kulturellen Bezugssystem
  • Kenntnisse in Förderpädagogik um lernerzentrierten Zugang zu der Zielgruppe zu ermöglich und zu halten
  • Parteilichkeit mit Teilnehmerinnen um die Belange der Lernenden adäquat zu vertreten
  • Gestaltung einer lernfreundlichen Atmosphäre.
Ausgangspunkt unserer berufspädagogischen Arbeit ist die mehrsprachige Wirklichkeit unserer Gesellschaft. Diese Mehrsprachigkeit des Berufslernenden bewerten wir als individuelle und gesellschaftliche Ressource. In diesem Sinne sind in unserer Einrichtung alle Sprachen herzlich willkommen.